ZWETTL. Verringerte Strahlenbelastung und optimierte Untersuchungsbedingungen durch neuen Computertomographen.
„Die rasante technische Entwicklung ermöglicht uns nun, den gesamten Patienten von Kopf bis Fuß in strahlensparender, hochauflösender Technik zu untersuchen.“ freut sich Prim. Dr. Strohmayr über den neuen Computertomographen. Mit diesem Gerät kann zum Beispiel im Aktutfall der Patient ohne Umlagerungsprozess in wenigen Sekunden untersucht werden. Ein weiterer Vorteil ist die wesentlich bessere Darstellung der Lungengefäße zum Ausschluss eines Lungeninfarkts: „Gerade bei dieser Fragestellung sind die Patienten kurzatmig und können kaum flach auf dem Rücken liegen. Die kurzen Untersuchungszeiten sowie die bessere Auflösung ermöglichen eine exaktere Diagnostik.“ erläutert Prim. Strohmayr.
„Der neue Computertomograph bietet erstmalig auch die Möglichkeit die Herzkranzgefäße zu untersuchen“ freut sich auch Prim. Prof. Dr. Michael Hirschl von der Internen Abteilung: „Die Befundung und Interpretation der Befunde erfolgt in bewährter Zusammenarbeit der Abteilungen für Radiologie und Innere Medizin und gewährleistet damit ein hohes Niveau an Befundungsqualität.“
Großes Augenmerk wurde bei der Entwicklung des Gerätes auf weitere Verringerung der Strahlenbelastung gelegt. Manchmal müssen auch Kinder in die „Röhre“, in solchen Fällen sind strenge Indikationsstellung sowie moderne strahlensparende Technik ganz besonders wichtig. Sobald die Untersuchung beendet ist, werden die gewonnen Daten in gewünschten Ebenen dreidimensional rekonstruiert und unverzüglich an den Befundbearbeitungsplatz gesendet. Hier können einzelne Bilder, Serien aber auch die rekonstruierten Datensätze weiter bearbeitet werden. Einzelne, früher oft sehr zeitaufwändige Schritte werden dabei vom Computer per Mausklick in Sekundenschnelle erledigt.
„Der neue Computertomograph bringt auch vielen Patienten an der Schwerpunktabteilung für Orthopädie und orthopädische Chirurgie hinsichtlich Diagnostik und Therapie große Vorteile. Von dieser high-tech Ausstattung in einem neuen Röntgeninstitut profitieren nicht nur Patienten aus dem Waldviertel, sondern weit über die regionalen Grenzen hinaus“ so der Ärztliche Direktor Prim. Univ. Doz. Dr. Manfred Weissinger abschließend.
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