Neues Gerät zur Therapieoptimierung für DiabetikerInnen im Landesklinikum Zwettl


ZWETTL. Nunmehr ist kontinuierliche Blutzuckermessung für insulinpflichtige PatientInnen möglich.

Bisher war die kontinuierliche Blutzuckeraufzeichnung ein teilweise kompliziertes Verfahren, da die Geräte sehr groß und invasiv waren. Nun gibt es ein neues Gerät, das mit einem sehr feinen Transmitter die kontinuierliche Glukosemessung ermöglicht.

Frau Ingrid Weissinger ist die erste stationäre Patientin im Landesklinikum Zwettl, die dieses neue Gerät getragen hat. Es werden über eine Dauer von bis zu sechs Tagen zahlreiche Blutzuckermessungen den ganzen Tag und die Nacht über durchgeführt. Die präzise Auswertung der Daten ist vor allem für die  insulinpflichtigen Diabetiker sehr hilfreich. Nach der Auswertung und Befundbesprechung ist sofort feststellbar, ob und wann eine Blutzuckerentgleisung erfolgt ist, sei es in die Unterzuckerung (Hypoglykämie) gehend oder in den Überzucker (Hyperglykämie).

Dieses Gerät ist auch sehr hilfreich für Insulinpumpenträger und schwangere Typ-1- Diabetikerinnen, da man sehr genau die Insulindosis auch in den Nachtstunden anpassen kann. Man verwendet dieses diagnostische Verfahren auch bei verstärkter Hypoglykämie, und schwer einstellbarem Blutzuckerspiegel, wie z. B. Kindern mit Diabetes, Menschen mit unregelmäßigem Lebensrhythmus.

„Es freut uns vom Diabetesteam sehr, dass wir unseren Patienten die neuesten Therapie– und Diagnosemöglichkeiten anbieten können. Dies verbessert die Diabeteseinstellung, beugt Spätschäden vor und hilft Lebensqualität zu fördern bzw. zu erlangen“ freut sich Diabetesbeauftragte DGKS Andrea Zottl.

Bilder zur Pressemeldung

Fotoquelle:
NÖ Landeskliniken-Holding

Bildtext:
v.l.n.r. sitzend: DGKS Andrea Zottl, Prim. Prof. Dr. Michael Hirschl, Ingrid Weissinger, Ass. Dr. Birgit Aigner, stehend v. li. Ass. Dr. Sabine Bauer, OA Dr. Martin Mikesch, OA Dr. Peter Schermann.

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