LK Wr. Neustadt: Raumzelle für PET-CT wurde angeliefert


WIENER NEUSTADT. Nun wurde die speziell angefertigte Raumzelle, in welcher in Zukunft der neue PET-Computertomograph untergebracht sein wird, angeliefert. Damit kann der Probebetrieb des neuen Gerätes wie geplant in den nächsten Monaten aufgenommen werden.
   

Der nuklearmedizinische Bereich des Zentralröntgeninstituts im Landesklinikum Wiener Neustadt wird zurzeit technologisch auf den aktuellsten Stand gebracht. Im Zuge dieser Erneuerung werden die bestehenden Geräte unter anderem um einen PET-CT (PET - Positronen-Emissions-Tomographie) ergänzt.  

„Dieses Projekt im Landesklinikum Wiener Neustadt ist ein wesentlicher Meilenstein für die noch bessere Versorgung von Krebspatienten aus dem Süden Niederösterreichs, aber auch aus den angrenzenden Bundesländern“, so Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka.   

Das Landesklinikum Wiener Neustadt ist somit nach St. Pölten erst das zweite Krankenhaus in Niederösterreich, welches einen PET-CT erhält. Zusätzlich wird auch der technische Standard der beiden bestehenden Gammakameras - eine davon wird mit einer SPECT-Funktion ausgestattet - angehoben. Insgesamt werden ca. 2,7 Millionen Euro in dieses Projekt investiert.  

„Mit Hilfe des neuen PET-CT und der anderen Erneuerungsmaßnahmen des nuklearmedizinischen Bereiches können Tumore zukünftig besser lokalisiert und Diagnosen damit leichter und schneller gestellt werden. Damit verfügt das Landesklinikum zukünftig über die neuesten technischen Möglichkeiten“, ist der Ärztliche Direktor Prim. Univ.-Doz. Dr. Paul Christian Hajek sichtlich stolz.

  • PET-CT: Die Positronen-Emissions-Tomographie (PET) ist als Variante der Emissionscomputertomographie ein bildgebendes Verfahren der Nuklearmedizin, das Schnittbilder von lebenden Organismen erzeugt, indem es die Verteilung einer schwach radioaktiv markierten Substanz im Organismus sichtbar macht und damit biochemische und physiologische Funktionen abbildet.
  • Gammakamera: Sie nimmt mittels eines geeigneten Detektors über einen längeren Zeitraum die Strahlung, die vom Patienten aufgrund der Applikation des Radiopharmakons (spezielles Kontrastmittel) abgegeben wird, auf, wobei der Detektorkopf der Gammakamera über oder unter dem zu Untersuchenden positioniert ist. Die aufgenommenen Daten werden für eine nachfolgende Auswertung im Computer gespeichert. Bei Standardaufnahmen bewegt sich der Detektorkopf der Gammakamera, wenn sie einmal für die Aufnahme in Position gebracht worden ist, nicht. Bei der „Single Photon Emission (computed) tomography“ (SPECT) bewegt sich der Detektorkopf der Gammakamera um den zu Untersuchenden.

Bilder zur Pressemeldung

Fotoquelle:
NÖ Landeskliniken-Holding

Bildtext:
Anlieferung der Raumzelle

Download

Medienkontakt

DSA Mag. (FH) Markus Neuwirth, MSc
Tel.: 02622/321-0
E-Mail: markus.neuwirth(at)wienerneustadt.lknoe.at