MISTELBACH. Seit kurzem wird nun auch auf der Neonatologischen Überwachungsstation des Landesklinikums Weinviertel Mistelbach – Gänserndorf Musiktherapie angeboten.
„Die Wirkung von Musiktherapie ist heute unbestritten und auch im Spitalsbereich gewinnt sie in der Behandlung von Patientinnen und Patienten aller Altersgruppen immer mehr an Bedeutung. Am Tag des Frühchens Mitte November wurde im Landesklinikum Mistelbach die Musiktherapie für Frühgeborene gestartet“, freut sich Mag. Wolfgang Sobotka, Landeshauptmann-Stellvertreter, über das neue Angebot.
Musiktherapeut Jörg Schuppler arbeitet dabei mit dem Kind, aber auch mit den Eltern bzw. der Mutter. Mit sanften meist nur zwei Töne umfassenden Musikstücken, der Stimme, sowie Berührungen werden Resonanzen zwischen Kind und Therapeut geschaffen, die die Kinder zur Ruhe kommen lassen und ihnen Geborgenheit vermitteln. „Die positive Wirkung ist eine Anregung der Atmung und eine deutliche Entspannung der Kinder, was wiederum förderlich für die Gewichtszunahme ist. Gemeinsame Therapiestunden mit den Müttern sollen außerdem auch die Mutter-Kind-Beziehung in dieser schwierigen Zeit stärken“, erklärt der Musiktherapeut.
Bereichsleiterin DKKS Karina Rameis weiß über die positive Wirkung auf der Neonatologie,: „Den Kindern geht es einfach besser. Die Atmung vertieft sich, die Herzfrequenz sinkt und auch die Sauerstoffsättigung wird besser. “
Die Musiktherapie ist auf Initiative von Primª. Dr. Eva-Maria Uher im Landesklinikum Weinviertel Mistelbach – Gänserndorf im Institut für Physikalische Medizin und Rehabilitation etabliert worden und wird für Patienten der Onkologie, der Intensivstation und – neu - nun auch der Neonatologie angeboten.
Fotoquelle:
NÖ Landeskliniken-Holding
Bildtext:
Von der Wirkung der neuen Musiktherapie von Jörg Schuppler (1.v.l.) und Praktikantin Victoria Fuchs (vorne) auf der Neonatologie überzeugten sich die stv. Pflegedirektorin Osr. DGKS Gabriele Rudorfer, die Leiterin der Kinder- und Jugendabteilung Prim. Dr. Jutta Falger, MBA, DKKS Jutta Bacher, die Bereichsleiterin Eltern-Kind DKKS Karina Rameis und der Ärztliche Direktor Prim. Univ. Doz. Dr. Otto Traindl (v.l.).
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Barbara Schindler-Pfabigan
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