Die Zukunft hat schon begonnen: 2 neue EDV Systeme in den NÖ Landeskliniken


„Die bestmögliche medizinische und pflegerische Betreuung der Patientinnen und Patienten steht für die NÖ Landeskliniken-Holding an oberster Stelle. Aus diesem Gesichtspunkt werden schon jetzt und auch zukünftig entsprechende – auf den Patienten ausgerichtete - organisatorische Konzepte erstellt und die darauf aufbauenden EDV-Systeme implementiert. Denn für die optimale Versorgung der Bevölkerung muss auch die technische Infrastruktur laufend auf dem aktuellen Stand gehalten und auf künftige Anforderungen ausgerichtet werden“, betont Mag. Wolfgang Sobotka, Landeshauptmann-Stellvertreter.

Mit der Software SAP ist es möglich, dass alle NÖ Landeskliniken und die Holding-Zentrale alle kaufmännischen Daten nach dem gleichen Schema speichern, sammeln und verwalten können. Dadurch kann die Grundlage für die Unternehmenssteuerung geschaffen werden. Insgesamt vier Jahre wurde an der Umsetzung gearbeitet. Nach der Projektphase läuft nun der Vollbetrieb in allen Landeskliniken. „Unter anderem wird die Software für Anforderungen eines Artikels aus der Apotheke oder Materialwirtschaft für die Station oder Ambulanz im jeweiligen Klinikum, Bestellung bei Lieferanten, Verbuchung von Wareneingängen, für die Erstellung von Monatsberichten und Rechnungen verwendet“, erklärt Mag. Hubertus Johannes Lindner, Abteilungsleiter Organisationsentwicklung und IKT in der NÖ Landeskliniken-Holding.

Um die Transparenz der Leistungserbringung an den 27 Klinikstandorten noch weiter zu verbessern, ist es notwendig die im Klinikum bestehenden Prozesse – also den Weg des Patienten von der Aufnahme bis hin zur Entlassung - weitgehend zu vereinheitlichen. Dafür ist auch eine Harmonisierung der IT-Landschaft im Bereich der klinischen Informationssysteme von Bedeutung. Als Pilot wurden dazu im Landesklinikum Wiener Neustadt Arbeitsgruppen gegründet, die interdisziplinär besetzt sind und sich mit dem Thema auseinandersetzen. Bei der Erarbeitung der Prozesse spielt für die NÖ Landeskliniken-Holding auch die Einbindung der Patientinnen und Patienten, die durch Mitglieder in der Arbeitsgruppe vertreten sind,  eine zentrale Rolle. Der innovative Charakter des Vorhabens besteht damit in der engen Einarbeitung der Patientenwünsche in unterschiedliche Behandlungsabläufe, die bereits – mit Ausnahme von Akutfällen – vor der Aufnahme der Patienten bei der Nahtstelle zu niedergelassenen Ärzten beginnen und bei der interdisziplinären Entlassung enden. „Damit können die Bedürfnisse und Präferenzen in Bezug auf die Versorgung identifiziert und noch besser berücksichtigt werden“, betont Prim. Univ.-Doz. Paul Christian Hajek, Ärztlicher Direktor im Landesklinikum Wiener Neustadt.

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v.l.n.r.: Mag. Hubertus Johannes Lindner, Abteilungsleiter Organisationsentwicklung und IKT, NÖ Landeskliniken-Holding; Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka; Prim. Univ.-Doz. Paul Christian Hajek, Ärztlicher Direktor im Landesklinikum Wiener Neustadt

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Mag. Bernhard Jany
NÖ Landeskliniken-Holding
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