Scheibbs. Im Landesklinikum Scheibbs wurde ein strukturiertes Schulungskonzept für lebensrettende Sofortmaßnahmen beschlossen. Eine neu angekaufte Reanimationspuppe ermöglicht, die Übungen noch realitätsnaher zu gestalten. Einmal jährlich ist die Teilnahme für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflege und Turnusärztinnen und Turnusärzte verpflichtend.
Seit fast 3 Jahren besteht im Landesklinikum Scheibbs ein Reanimationsteam und führt Schulungen für alle Berufsgruppen durch. Bei den Reanimationsschulungen soll das Wissen und die Sicherheit im Umgang mit lebensbedrohlichen Notfallsituationen vertieft werden. Die neue Reanimationspuppe ermöglicht reale Handlungen bei einer Reanimation zu simulieren. Es ist beispielsweise möglich, die Puppe zu defibrillieren oder ihr Medikamente zu verabreichen. Sie ist auf verschiedene Szenarien programmiert und zeigt sofort den Erfolg der gesetzten Maßnahmen.
„In den Schulungen versuchen wir, die Zusammenarbeit im Team bei einer Reanimation ideal zu koordinieren. Die Sicherheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Umgang mit Notfällen ist Voraussetzung um eine optimale Versorgung der Patientinnen und Patienten zu garantieren“, sind die Mitglieder des Teams überzeugt. Die Mitglieder im Reanimationsteam schulen gemäß den europäischen ERC-Guidelines (Leitlinien zur Reanimation 2005 des European Resuscitation Council), bilden sich laufend weiter und einige absolvierten sogar die Ausbildung zum InFact-Instructor.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Überwachungsbereichen erhalten ein erweitertes, sogenanntes Simulationstraining, und stellen sich direkt im Arbeitsbereich unter reellen Bedingungen vorgefertigten Notfall-Szenarien.
Dipl. KH-Bw. Isabella Karner
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